{"id":792,"date":"2024-06-03T20:26:19","date_gmt":"2024-06-03T20:26:19","guid":{"rendered":"https:\/\/brotfarm.de\/?p=792"},"modified":"2024-06-04T17:41:29","modified_gmt":"2024-06-04T17:41:29","slug":"sauerteig-macht-lustig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/brotfarm.de\/?p=792","title":{"rendered":"Sauerteig macht lustig"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8230;ist n\u00e4mlich gar nicht so schwer wie immer alle tun&#8230;!<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist nicht so schwer wie es immer klingt, im Gegenteil, einen Sauerteig herzustellen ist sogar sehr einfach, wenn man einiges beachtet.<br>Man sollte nie 405er Mehl verwenden, das kann man zum Kuchenbacken verwenden, f\u00fcr Brot eignen sich:<\/p>\n\n\n\n<p>Roggenmehl: Type 815, 997, 1150, 1370, 1740;<br>Dinkelmehl: Type 630, 812, 1050;<br>Weizenmehl: Type 550, 812, 1050, 1600;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Vollkornmehle sind bestens f\u00fcr die Herstellung eines Sauerteiges geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Bitte unbedingt beachten, umso h\u00f6her die Typ Zahl des Mehles um so mehr Wasser braucht man. Wenn der Sauerteig zu fest ist einfach soviel Wasser hinzu geben bis der Teig sch\u00f6n Waffelteigartig ist! Er sollte bei der Herstellung immer an einem warmen Ort ruhen, nicht anders eigentlich als die Hefe. Es darf nicht w\u00e4rmer als 40\u00b0C sein, am besten sind Temperaturen von 30-35\u00b0C geeignet, aber auch 25\u00b0C sind vertretbar, hier braucht die S\u00e4uerung nur etwas l\u00e4nger bzw. sie geht langsamer voran.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Weizensauerteig ist mild im Geschmack und f\u00fcr helle Brote geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p>Am beliebtesten und auch bekanntesten ist der Roggensauerteig; er riecht s\u00e4uerlich und gibt dem Brot eine fein-saure Note.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man Brot mit Sauerteig b\u00e4ckt, braucht man keine Hefe mehr. Nur wenn er ganz frisch ist, braucht man f\u00fcr die ersten Brote ein bisschen Hefe, da der &#8222;frische&#8220; Sauerteig noch nicht so triebstark ist wie \u00e4lterer Sauerteig. Ich habe es so gemacht, dass ich nach jedem Mal 5 g frische Hefe weniger genommen habe, also erst 20 g, dann 15 g, dann 10 g, dann 5 g und am Ende brauchte ich keinerlei Hefe mehr. Man kann es auch ruhig von Anfang an ohne Hefe versuchen, sollte dann aber nicht zu entt\u00e4uscht sein, falls das Brot nicht so aufgegangen ist, wie man es sich gew\u00fcnscht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch das Vers\u00e4uern des Teiges bilden sich Gase, dievollkommen ausreichen, um das Brot aufgehen zu lassen. Die Herstellung des Sauerteiges erfolgt in 5 Schritten und dauert genau 5 Tage, er sollte immer waffelteigartig von der Konsistenz her sein. In diesen 5 Tagen wird der Teig heftig g\u00e4ren bzw. kr\u00e4ftig mit Blubbern anfangen, daher sollte unbedingt eine gro\u00dfe Sch\u00fcssel verwendet werden, ca. 4 Liter sollte diese mindestens fassen.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Tag: 100 g Mehl mit 100 ml lauwarmem Wasser in einer sehr gro\u00dfen Sch\u00fcssel mischen und mit einem Tellerabgedeckt an einen warmen Ort stellen. Nach 12 Stunden den Teig kurz mit einem Holzl\u00f6ffel umr\u00fchren und wieder ruhen lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Tag: nach weiteren 12 Stunden nun 50 g Mehl und 50 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und kr\u00e4ftig umr\u00fchren; wieder abdecken und zur\u00fcck an den warmen Ort stellen. Diesmal den Teig 24 Stunden ruhen lassen &#8211; hier sollte dann langsam, aber gut die Verhefung einsetzen. Je nach Temperatur kann dies aber auch etwas l\u00e4nger dauern. Man kann die Verhefung gut riechen; es kann etwas unangenehm riechen, s\u00e4uerlich etwas nach Essig riechend, was aber gewollt ist, und nicht schlimm. Dieser Geruch wird aber nach einigen Tagen schw\u00e4cher.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Tag: nach den 24 Stunden nun wieder 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und wieder kr\u00e4ftig umr\u00fchren. Die Sch\u00fcssel abdecken und zur\u00fcck an den warmen Ort stellen, den Teig diesmal wieder nach 12 Stunden stark r\u00fchren und wieder ruhen lassen<\/p>\n\n\n\n<p>4. Tag: nach weiteren 12 Stunden nun wieder 100 g Mehl und 100 ml lauwarmes Wasser zu dem Teig geben und wie immer kr\u00e4ftig umr\u00fchren. Wieder abdecken und zur\u00fcck an den warmen Ort stellen und den Teig noch einmal 24 Stunden ruhen lassen<\/p>\n\n\n\n<p>5. Tag: nun kann der Sauerteig verbacken werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Teig ist bei richtiger Lagerung unbegrenzt haltbar. Es reicht, wenn gut 50 g Sauerteig aufbewahrt werden, habt ihr aber mehr \u00fcbrig, ist dies auch in Ordnung. F\u00fcllt das so genannte Anstellgut nun in eine Box ab und verschlie\u00dft diese mit einem Deckel. Wenn ihr nur selten backt,<br>k\u00f6nnt ihr den Sauerteig gut im K\u00fchlschrank aufbewahren. Hier solltet ihr aber beachten, wenn ihr den Sauerteig l\u00e4nger als 1 Woche nicht zum Backen ben\u00f6tigt, dass dieser gef\u00fcttert werden muss. Hierzu reichen gut 1 EL Mehl und 1 EL Wasser (so mache ich dies immer), kr\u00e4ftig r\u00fchren und wieder gut verschlie\u00dfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230;ist n\u00e4mlich gar nicht so schwer wie immer alle tun&#8230;! 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